Arbeitsräume sind sichtbarer Ausdruck einer Unternehmenskultur. Physische Zusammenarbeit ist wichtig, besonders für kreative Prozesse, soziale Interaktion und den Aufbau von Vertrauen.
New Work bekommt ein Gesicht: Unsere neuen Räume sind Sinnbild unseres Zusammenarbeitsmodells.
Sie zeigen: Das Büro ist dort, wo ihr seid.
Welche Einfluss haben Räume darauf, wie wir arbeiten? Wo kann ich als Mitarbeiter*in kreativ sein? Und was hat Standortvielfalt mit Innovationsfähigkeit zu tun? Mit New Work haben wir ein großes Ziel: Die richtige Arbeit am richtigen Ort zur richtigen Zeit möglich zu machen.
Ein 360-Grad-Einblick auf und in unsere Arbeitswelten:
5 Gründe, warum wir in verschiedenen Städten in Deutschland arbeiten
Warum sind wir eigentlich gleich in fünf deutschen Städten präsent? Wäre es nicht viel effektiver, uns an einem Standort zu konsolidieren? Die Infrastrukturkosten würden sinken, die Wege wären kürzer, die Prozesse schlanker. Trotzdem wollen wir ein Büro in Münster haben, eins in Karlsruhe, eins in München, in Frankfurt und in Berlin. Der Grund ist so einfach wie einleuchtend: Die Verschiedenheit unserer Standorte erzeugt Synergien. Sie sind ein entscheidender Baustein von neuem Arbeiten. Mit Projekten wie dem neuen Zusammenarbeitsmodell, dem Deutschland Campus 2020+ oder unserer Nachhaltigkeitsstrategie setzen wir bewusst auf die Diversität unserer Standorte.
Dafür gibt es fünf gute Gründe:
1. Kundenorientierung
Der genossenschaftliche Verbund erreicht jeden Winkel in Deutschland. Dasselbe erreichen wir auch mit unserer dezentralen Struktur. Wir respektieren die gewachsenen Verbindungen und schätzen die persönliche Nähe zum Kunden. So zeigen wir, dass wir in der Lage sind, mit Partnern vor Ort neue Lösungen zu entwickeln und aufgrund unserer umfassenden IT-Kompetenz gleichzeitig unsere analytische Stärke auszuspielen.
2. Innovation
In der Fläche präsent zu sein, erlaubt uns, Talente aus den unterschiedlichsten Regionen zu gewinnen. So sichern wir unsere Innovationsfähigkeit. Wir machen uns ganz bewusst nicht abhängig von den üblichen Ballungsräumen, in denen eine Vielzahl von Unternehmen um dieselben Bewerber*innen konkurrieren. Gerade die ausgewogene Mischung unserer Standorte gibt uns und unseren Mitarbeiter*innen Perspektiven.
Unseren nachhaltigen, vielfältigen und innovativen Büroflächen repräsentieren den Kulturwandel hin zur agilen Organisation.
Im Zuge der New Work Transformation bei Atruvia wird die Arbeitsumgebung als dynamischer Ort betrachtet, der produktives und effizientes Arbeiten ermöglicht und zugleich als Inspirationsquelle und Begegnungsstätte dient.
3. Wir-Gefühl
Unser Standortansatz eröffnet uns große Chancen, um den kulturellen Wandel von Atruvia und unser neues Zusammenarbeitsmodell zu unterstützen. Selbstverständlich ist das Arbeiten über mehrere Standorte hinweg nicht immer einfach – es erhält uns jedoch ein großes Potenzial an Vielfalt und Kreativität, um frische Ideen zu entwickeln und Probleme aus unterschiedlichsten Blickwinkeln zu betrachten. Das Zusammenspiel aus dieser Offenheit und den damit verbundenen Herausforderungen wird uns noch enger zusammenbringen.
4. Qualität
Wir investieren massiv in das Ausrollen gleicher Prozesse und Technologien, damit wir überall in Deutschland den gleichen Standard gewährleisten können. Gleichzeitig machen wir uns durch die dezentralen Back-Up-Potenziale unserer Standorte weniger angreifbar. Ob Münster, Karlsruhe, Frankfurt, Berlin oder München – letztlich hat jedes Büro seine eigenen Stärken, die unserer strategischen Ausrichtung zugutekommen können.
5. Nachhaltigkeit
Nicht zu vergessen: Der Mix aus örtlicher Nähe und virtueller Verfügbarkeit spart Ressourcen, ohne unser Angebot als attraktiver Arbeitgeber und verlässlicher Dienstleister einschränken zu müssen. Modernste Kommunikationstechnologien ermöglichen unseren Mitarbeiter*innen, Fahrten ins Büro zu sparen und gleichzeitig bestmöglich zusammenzuarbeiten.
Die Transformation unseres traditionellen Bürokonzeptes zu einer innovativen Arbeitsumgebung ist durch ein sogenanntes Multispace-Konzept geprägt. Bei diesem Konzept verbinden wir die Vorteile klassischer Einzelbüros mit den Elementen von Open Spaces. Die Kombination aus beiden Konzepten ist für uns der bestmögliche Mittelwerg und spiegelt sich in unserer Flächengestaltung deutlich wider. In unserer Arbeitswelt bringen wir somit Flächen für konkrete Zusammenarbeit und Austausch wie auch für konzentrierten Einzelarbeit oder vertrauliche Gespräche unter ein Dach.
Warum Neues Arbeiten neue Räume braucht
Wer einmal in einen engen Fahrstuhl gedrängt wurde oder in einem großen Konzertsaal war, kennt die Wirkung, die ein Raum und seine Einrichtung in einem auslösen können. Im besten Fall verkörpert sich dort eine Idee, eine Haltung, eine Philosophie. Deshalb gestalten wir im Rahmen von New Work unsere Räume radikal neu.
Ein gutes Beispiel sind unsere neuen Kommunikationsflächen. Statt uns in kleinen Teeküchen ohne Tageslicht zu drängeln, können in Zukunft alle Mitarbeiter*innen fach, tribe- und teamübergreifend diese großen, flexiblen Flächen nutzen. Mit beweglichem Mobiliar, loungigen Sofas, rollbarem Monitor und Zusatzelementen wie Bühne oder Küchenzeile laden sie zu Begegnung, Austausch und Vernetzung ein, dienen zur Entspannung oder als Ort von Veranstaltungen. Grau-in-Grau sucht man dort vergeblich, denn auch das Auge trifft sich mit. Individuelle Deko-Elemente vom goldenen Bullenschädel bis hin zur Kunstinstallation aus Holz regen Fantasie und Freigeist an.
Nach demselben Prinzip funktioniert der neue Raumtyp „Ideenwerkstatt“, der tageweise buchbar ist, sodass Projektteams die flexiblen Flächen ideal für sich nutzen können, um Durchbrüche zu erzielen. Die Besprechungsräume wiederum sind so ausgelegt, dass sie sowohl in Präsenz als auch hybrid genutzt werden können, wenn Kolleg*innen von anderswo auf großen, beweglichen 65-Zoll-Bildschirmen zugeschaltet werden.
Für kleinere Meetings von vier bis sechs Personen wird es die neuen „Besprechungsräumchen“ geben, mit Hochtischen und Barhockern. Und wer einfach nur in Ruhe telefonieren will, geht in die stylische Telefonbox mit ihren abgerundeten Ecken. Ruhe findet man nicht zuletzt auch an den speziell designten „Rückzugsorten“, die gemütliche Möbel mit Schallisolierung verbinden.
Richtig eingesetzt, können Räume Begegnungen mit Kunden radikal verändern.
Auf diese Weise bringen unsere neuen Räume Betriebs- und Workflow-Strukturen miteinander in Einklang. Sie führen Kolleg*innen unterschiedlicher Teams zusammen, lassen Kunden und Mitarbeiter*innen zusammenarbeiten und stärken unser Markenerlebnis, indem sie zu Andockstationen für neue Bewerber*innen werden.
Ein neues Raumverständnis
Richtig eingesetzt, können Räume Begegnungen mit Kunden radikal verändern und auch das Betriebsklima verbessern – im wörtlichen wie übertragenen Sinn. Deshalb betrachten wir Räume nicht mehr als bloße Notwendigkeiten, die einem Zweck dienen. Vielmehr streben wir ein völlig neues Raumverständnis an.
In Ansätzen haben wir dies bereits in den Innovationswerkstätten in München und Karlsruhe sowie dem Innovationsforum in Münster erprobt. Diesen Beispielen folgend, entwickeln wir unser Konzept unter Bezug auf unseren Activity-Based-Working Ansatz weiter und weiten es Schritt für Schritt auf alle Standorte aus.
Die Philosophie unserer Räume
Diversität
Der Mix macht‘s! Vielfalt in Bezug auf Alter, Herkunft, Geschlecht und andere Parameter ist eines unserer wichtigsten Standbeine. Das zeigen auch unsere neuen Räume und unsere neuen Möbel. Denn wer Vielfalt fördert, sollte Verschiedenheit Ausdruck geben.Emotionalität
Ohne Funken kein Feuer: Die Attraktivität des Büros hängt davon ab, ob es Inspiration, Imagination, Empathie, Mut und Ehrlichkeit weckt. Emotionale Räume schaffen Synergien und formen Teams.Identität
Ohne Wurzeln keine Flügel: Die Verwendung spezifischer Gegenstände kann vielfältige Brücken bauen zu Kunden, Nutzern und Öffentlichkeit.Nachhaltigkeit
Transformation ist ein Prozess und kein Ereignis. Wir verwenden jeglichen Bestand, um durch seine Veredelung (Upcycling) Ressourcen zu schonen. So nutzen wir den Transformationsprozess nicht nur sinnbildlich, sondern verankern Nachhaltigkeit auch als Effektivitätsgrundsatz.Prototyping
Fehlerkultur zum Anfassen: Im Zuge des Neuen Arbeitens soll das Verständnis von Echtzeit, Handlungsfreiraum und iterativen Prozessen greifbar werden, in denen wir uns schrittweise der bestmöglichen Lösung nähern. Nach diesem Prinzip des Rapid Prototyping erdenken wir die neuen Räume und Einrichtungsgegenstände, installieren sie in einem frühen Stadium und optimieren sie kontinuierlich weiter.Variabilität
Spaces are Interfaces: Unser neues Mobiliar soll vielseitig verwendet werden. So kann ein Tribünentisch auf Augenhöhe sowohl als Kristallisationspunkt einer neuen ZAM-Kultur wie auch als Tisch- und Sitzmöbel dienen. Darüber hinaus ist ein solcher Tisch auch als zentrales, visuelles Element in unserer Außendarstellung einsetzbar. Im täglichen Einsatz zeichnen sich die neuen Einrichtungsgegenstände dadurch aus, dass sie durch leichte Verschiebbarkeit ständig neue Perspektiven eröffnen und in unterschiedlichen Kreativ-Szenarien einsetzbar sind.
Denkfabrik, Ideenwerkstatt, Rückzugsort
Immergleiche Arbeit war gestern. New Work ist agil, fluide, selbstbestimmt und findet in wechselnden Teams und Konstallationen statt. Das spiegelt sich auch in unseren neuen Raummodulen.
Modulmerkmale
Nutzung
Der Einzelarbeitsplatz (EAP) dient wie bisher auch als primärer Arbeitsplatz innerhalb des Büros. Er steht jeder Mitarbeiter*in zur Verfügung. Er wird nach einem definierten Standard eingerichtet und mehreren Teams zugewiesen, die sich in der gleichen Buchungszone im Gebäude befinden.
Modulmerkmale
Nutzung
Die Denkfabrik ist ein kleiner Raum in Zellenstruktur oder ein Raum-in-Raummodul, welches für spontane Einzel- oder Paararbeit ausgelegt ist. In erster Linie dient sie dazu, sich zu zweit abzustimmen bzw. vertrauliche Gespräche zu führen, zu telefonieren oder temporär konzentriert zu arbeiten. Die Einbindung in einen Open Space mit EAP kann auf zwei Arten erfolgen: Die Denkfabrik dient zum Rückzug (wenn im Open Space gesprochen werden darf) oder zum Gespräch (wenn der Open Space eine Silent Zone ist).
Modulmerkmale
Nutzung
Die Telefonbox ist ein kleines, geschlossenes Raum-in-Raummodul, welches ergänzend zum EAP dazu dient, kurze Telefonate zu führen, sofern sie vertraulich sind, im Open Space eine Silent Zone eingerichtet ist oder man einfach ungestört sein möchte.
Modulmerkmale
Nutzung
Das Besprechungsräumchen dient der Arbeit in einem kleinen Team oder für Gespräche in Gruppen von 4 – 6 Personen. Ebenso kann der Raum für virtuelle Meetings genutzt werden. Er ist für kurze Arbeitszeiträume von bis zu einer Stunde ausgelegt. Möbel sollen nicht aus dem Raum entfernt werden und sind daher nicht rollbar. Öffentlich buchbar.
Modulmerkmale
Nutzung
Der Besprechungsraum ist ein wichtiges Raummodul für die Abstimmung in Projektteams oder Chaptern. Hier kann sowohl physisch als auch hybrid zusammen gearbeitet werden. Der Raum ist für längere Termine von bis zu sechs Stunden ausgelegt, sollte aber eine flexible Möblierung haben, um ihn ebenfalls für Workshops zu nutzen (Stühle + Tische, möglichst rollbar). Öffentlich buchbar.
Modulmerkmale
Nutzung
Die Ideenwerkstatt ist vor allem für interdisziplinäre Teams in gemeinsamen Projekten wichtig. Sie ist tageweise buchbar, sodass ein Projektteam dort täglich arbeiten kann. Der Raum sollte flexibel möbliert sein, um je nach Projekt und Situation (z. B. Tagesworkshop) auch umgebaut werden zu können.
Modulmerkmale
Nutzung
Die Kommunikationsfläche ist das Herzstück unserer neuen Räume und zentraler Veranstaltungs- und Begegnungsort. Hier liegt der Fokus auf Austausch und Vernetzung, Entspannung und Veranstaltungsformaten.
Modulmerkmale
Nutzung
Der Rückzugsort dient vor allem dem spontanen Treffen innerhalb der Bürowelten oder als stiller Raum, um sich zu einem Telefonat oder in einer Pause zurückzuziehen.
Buchungstool
Unser Buchungstool „SmartSpaces“ verfügt über eine Vielzahl von Funktionen für die Umsetzung von Activity-Based-Working.
Ab Start:
Buchung eines Einzelarbeitsplatzes
Buchung eines Hybridraums
Buchung für Kolleg*innen
Suche nach Personen
(wo sitzt wer?)Suche nach Ersthelfern
Anlage eines Favoriten Arbeitsplatzes
Buchung via Dienst-Smartphone
Office & Teams Integration
automatische, wiederkehrende Buchungen
(bis zu 5 Werktage)Übersicht aller getätigten User Buchungen
Stornierungen
Nicht verfügbar:
automatische, wiederkehrende Buchungen über 5 Werktage
Stornierung für Kolleg*innen
Buchung auf privaten Geräten / Smartphones
In Planung:
Buchung via Touchpad-Terminal in den Gebäuden
Bilder der jeweiligen Raummodule
Raummodulempfehlung durch intuitive Bedarfsabfrage
Verrechnung Raummiete an Externe & Töchter
Kontrolle der Belegung von Hybridflächen und Desks > Cleaning on demand (IoT, Sensorik)
Aufnahme Brandschutzhelfer und Betriebssanitäter